Gewaltfreie Kommunikation

Die beiden scheinbar so unterschiedlichen Bereiche wie Kampfkunst und Gewaltfreie Kommunikation vernetzen wir in der Praxis. Die Gewaltfreie Kommunikation drückt sich mit Körper und Sprache aus. Beim Training sind wir aufeinander angewiesen. Deshalb spielt nebst der körperlichen auch die innere Haltung eine entscheidende Rolle.

Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein Konzept, das von Marshall B. Rosenberg (1934 - 2015) entwickelt wurde und unterdessen auch von der heutigen Wissenschaft bestätigt wird. Es soll Menschen ermöglichen miteinander einfühlend statt bewertend, verbindend statt trennend umzugehen. Jede Person übernimmt für ihr Tun Verantwortung. Dieses Konzept kann auch bei jeder Kommunikation, im persönlichen, beruflichen oder politischen Bereich unterstützend wirken. Weil versucht wird Lösungen zu finden bei denen die Bedürfnisse aller berücksichtigt werden.

 

Ein Beispiel aus unserem Trainingsalltag:

Eine Gruppe Kinder trainiert einen Wurf. Zwei von ihnen stehen herum und beschuldigen sich gegenseitig, die Technik falsch anzuwenden. Damit stören sie den Unterricht. Die, in Gewaltfreier Kommunikation geübte Leiterin erkundigt sich bei den Kindern, was sie in dieser Situation brauchen. Statt ihnen Anweisungen zu geben, was sie zu tun und lassen haben, lädt sie mit dieser Frage die Beteiligten ein, sich ihrer Bedürfnisse bewusst zu werden. Damit sit der erste Schritt zum Weitertrainieren möglich. Denn die Beteiligten haben nun die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und miteinander Lösungen zu finden. So lernen sie, Mitverantwortung zu übernehmen.

LINKS

Wikipedia GFK

Wikipedia Marshall B. Rosenberg

Wikipedia Jigoro Kano

Center for Nonviolent communication